Die Etzel Challenge 2026 wurde zu einem wahren Rekordfestival. So viele Teilnehmende wie noch nie nahmen die herausfordernde Strecke am Mittwoch, 2. September 2026, unter die Füsse und Räder.

Die acht Kilometer und 700 Höhenmeter verlangten den Athletinnen und Athleten wieder alles ab. Mit Steigungsrampen von bis zu 28 Prozent gespickt, machen «Double Trouble», «The Beast» und «The Wall» ihrem Namen alle Ehre. Doch die 141 Teilnehmenden liessen sich davon nicht abschrecken und gaben Vollgas.

Bei optimalen Wetterbedingungen und dank der neu zugelassenen Gravelbikes fiel auch einer der Streckenrekorde. Olivia Hottinger (Rüti) knackte beim Einzelstartrennen in der Bike-Kategorie den Jackpot und stellte mit sagenhaften 34:12 Minuten eine neue Bestzeit auf. Auch die Zweitplatzierte Irina Lützelschwab (Wallbach) konnte ihren eigenen bisherigen Rekord unterbieten, wurde aber trotzdem um 54 Sekunden geschlagen, gefolgt von Maria Ossowska (Schindellegi), die in 39:59 Minuten Rang drei belegte.

Bei den Männern setzten sich die klassischen Mountainbiker durch und zeigten ihre Schnelligkeit auf der steilen Strecke. Pema Federer (Schmerikon) sicherte sich den Sieg in starken 30:13 Minuten. Nur acht Sekunden dahinter folgte Calvin Schneider (Forch), während Grant Miller (Adliswil) in 31:01 Minuten den dritten Rang belegte.

Beim Berglauf, der als Massenstart durchgeführt wird, war Jens Michael Gossauer (Rüti) wie bereits im vergangenen Jahr das Mass aller Dinge. Er benötigte lediglich 36:33 Minuten, um den Etzel zu erklimmen. Auch auf den weiteren Podestplätzen standen bekannte Gesichter: Thomas Schilter (Rothenthurm) erreichte das Ziel in 38:16 Minuten, gefolgt von Andreas Kälin (Wollerau), der nach 38:40 Minuten auf dem Etzel Kulm eintraf.

Die Damen standen den Leistungen der Männer in nichts nach. Lilly Graber (Einsiedeln) gewann souverän in 46:20 Minuten und verwies Liah Senn (Bubikon) mit knapp 34 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Tamara Koch (Altendorf), die noch auf der Ziellinie überspurtet wurde, komplettierte in 46:54 Minuten das Podest mit derselben Zeit. Mit Monika Meister und Kathi Hofmann haben auch zwei Läuferinnen vom Etzel-Team teilgenommen, welche kurz nach dem Zieleinlauf beim Spaghettiessen wieder als Gastgeberinnen im vollen Einsatz standen – chapeau!

Nicht nur die Spitzenathletinnen und -athleten brillierten – wer den Etzel bezwingt, darf sich als Gewinnerin oder Gewinner fühlen. Und auch die Belohnungen konnten sich sehen lassen: wunderschöne Kristalle und attraktive Preise für die Podestplatzierten, die traumhafte Aussicht vom Etzel Kulm, tolle Gewinne bei der Finisherverlosung sowie der gemütliche Spaghettiplausch mit angeregten Gesprächen.

Die veranstaltenden Vereine JTRI und Joggerträff Pfäffikon können auf einen rundum gelungenen Anlass mit vielen zufriedenen Gesichtern zurückblicken und freuen sich bereits auf das nächste Jahr. Wer weiss, wie viele Rekorde dann wieder purzeln werden.

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